Mein schwarzes Herz
„Mein schwarzes Herz“ – Inger Edelfeldt
Fantasy
Taschenbuch Ausgabe – 288 Seiten
DTV Verlag
ISBN 9783423782302
7,95€
Früher einmal waren Arri und Maira unzertrennliche Freundinnen. In ihren Geschichten und Fantasie-Abenteuern nannten sie sich Phalandra und Sinistra. Nach einem Streit hat Maira Arri aus der gemeinsamen Clique „exkommuniziert“ und droht damit, alle peinlichen Geheimnisse auszuplaudern.
Arri ist gemäßigte Gothic-Anhängerin und trägt gern schwarz. Das Leben der 17-jährigen scheint hauptsächlich aus Peinlichkeiten zu bestehen. Sie wurde von ihren Tolkien-begeisterten Eltern Arwen getauft. Als Tochter eines Elternpaars, das sich einst im Tolkien-Verein kennenlernte, steht für Arri fest: kein Verein, keine Rollenspiele, kein Chor. Kurz nach dem Arri auf dem Schulhof Oscar kennen gelernt hatte, entdeckt sie im Spiegel ihres Zimmers ihr Ebenbild in höfischer Gewandung des 15. Jahrhunderts. Arri kann hinter dem Spiegel Eidolon, das Land des jungen Leonidas. Er ist ein sehr anziehender Mann, doch merkwürdig Lichtempfindlich, ohne eigenes Spiegelbild. In Eidolon wird Arri wieder zu Phalandra, der Figur ihrer Kindheit. Aber irgendwann muss sie sich entscheiden, wer sie wirklich sein möchte und die Zeit drängt…
Es ist ein verblüffender Kontrast zwischen Arris bissigen Kommentare in der Realität und der höfischen Sprache in Eidolon. Man kann sich sehr gut in sie hinein versetzen. Ihre Gefühle sind klar und deutlich gezeichnet. Der Zwiespalt macht die 17-jährige noch sympathischer. Die Geschichte an sich ist nicht ganz so neu, allerdings sehr gut umgesetzt. Ich selbst habe es bisher 13 Mal gelesen und entdecke tatsächlich immer wieder etwas Neues.
5 Sterne
#TE






